Brandy

Die Bezeichnung Brandy entstand aus dem mittelniederdeutschen „brandewīn“, was heutzutage mit dem Begriff Weinbrand gleichzusetzen ist und als verkürzter Name in vielen europäischen Ländern wie Italien, Spanien oder England benutzt wird. Der Gattungsname Weinbrand bennent Spirituosen, die aus Wein destilliert sind. Das Verfahren ist alt – man nimmt an, dass bereits 1000 n. Chr. Im Gebiet der heutigen Türkei alkoholische Genussmittel aus Wein destilliert wurden.

Das Land mit der größten Brandy-Produktion und der mutmaßlich längsten Tradition in der Herstellung der Spitituose ist Spanien. Eine lange Geschichte und eigene Spezialitäten der Gattung Brandy findet man im Süden (Italien, Portugal) und Osten von Europa (Armenien, Georgien, Moldawien, Ungarn), sowie in Südamerika (Chile und Peru) und den Vereinigten Staaten.

In Deutschland war die Bezeichnung Weinbrand bin ins frühe 20. Jahrhundert mit dem Begriff Cognac verbunden, unabhängig davon, ob er aus der Region im Südwesten Frankreichs stammt. Für Spirituosen mit der Bezeichnung „Deutscher Weinbrand“ trägt ist ein Mindestalkoholgehalt von 38% Vol. vorgeschrieben. Die bekanntesten Weinbrände aus Deutschland sind der in Rüdesheim am Rhein hergestellte Asbach Uralt und der Chantré aus Eltville.

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