Grappa

Bei der Grappa handelt es sich um einen Brand aus vergorenen alkoholhaltigen Pressrückständen (Trester) der Weinerzeugung. Der Mindestalkoholgehalt für Grappe beträgt 37,5 Volumenprozent. Jedoch kann er auch die 70% überschreiten.

Heimatland des Grappa ist Italien. Es handelt sich um eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Es gibt mehrere Anbaugebiete für die Trauben. Dazu gehören Friaul, Piemont, Toskana, Trentino und Venetien. Demnach darf Grappa nur so genannt werden, wenn er aus Italien stammt.

Der Weg zum italienischen Nationalgetränk

Im 11. Jahrhundert brachten Gelehrte Destillationstechniken nach Italien. Über die Jahrhunderte wandelte sich der Status der Spirituose. Vom einfachen klaren Schnaps des einfachen Mannes gedieh er zur Edelspirituose. Heute ist er das italienische Nationalgetränk.

Geschmacklich variieren Grappe zwischen lieblich-weich bis herb und trocken. Doch allen ist der fruchtbetonte Charakter eigen. Grappe besitzen unterschiedliche Farben. Denn einigen Sorten gönnt man eine ausgiebige Fasslagerung.

In den letzten Jahren hat sich die facettenreiche Auswahl an Trestebränden noch stark ausgedehnt. Weiterhin gilt: Probieren ist ein Erlebnis!

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