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Whisky

Über Whisky

Whisky ist eine Spirituose, die aus Getreidemaische destilliert wird. Zudem muss sie mindestens drei Jahre im Holzfass gereift sein. In Irland und den Vereinigten Staaten spricht man von Whiskey.

Der Name ist eine Ableitung des Schottisch-Gälischen Wortes uisge beatha ab (gesprochen: uschkeba). Dieses hat die Bedeutung „Wasser des Lebens“. Bis heute ist nicht geklärt, ob Schottland oder Irland Ursprungsland des Whisky ist. Im 5. Jahrhundert kamen Mönche im Zuge der Missionierung der Kelten gleichermaßen in beide Länder. Sie brachten Geräte und Wissen zur Herstellung von Arzneien mit.

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„Aqua vitae” – Wasser des Lebens

Gin

Über Gin

In unserem Online-Shop kannst du traditionellen wie modernen Gin kaufen. Doch was ist eigenlich genau ein Gin?

Der meist farblose Gin erhält seine Aromatisierung durch Waholderbeeren. Deshalb verwundert es nicht, dass sich der Name von dessen botanischen Namen „Juniperus“ ableitet. Je nach Rezept werden weitere sogenannte „Botanicals“ hinzugefügt. Dabei hat der Brennmeister die Qual der Wahl aus bis zu 120 Zutaten. Dazu zählen z. B. Muskat, Ingwer oder Orangenschalen. Gin besitzt einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Volumenprozent. In der Europäischen Union und der Schweiz ist das vorgeschrieben. Den Wacholderbrand genießt man pur oder als Zutat eines Cocktails.

Alt und neu, Vergangenheit und Moderne – in einem Destillat!

Ihre Geschichte begann vermutlich Mitte des 17. Jahrhunderts. Der Arzt François de la Boe stellte zu dieser Zeit nachweislich einen Wachholderschnaps her. Zunächst bezeichnete man ihn als Genever. Seit der Thronbesteigung durch Wilhelm III. heißt er Gin. Denn er brachte ihn aus seiner Heimat nach England. Zur Aromatisierung kommen zwei Verfahren zur Anwendung. Beim ersten leitet man die leitet die Alkoholdämpfe durch die Botanicals hindurch. Entgegendem fügt man bei der zweiten Variante die Gewürze der Maische hinzu und destilliert das Gemisch (Mazeration). Der Wacholderschnaps erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance. Gin-Enthusiasten aus aller Welt kreieren ihre eigenen Rezepte. Dementsprechend entstehen viele tolle Destillate.

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Die Welt von Gin & Tonic

Rum

Über Rum

Der Mindestalkoholgehalt eines Rums beträgt 37,5% Volumenprozent. Ursprünglich kommt er aus der Karibik. Dort wurde er im 17. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Den Soldaten der Royal Navy stand bis 1970 eine tägliche Rumration von 70 Millilitern zu. Oftmals tranken die Seefahrer ihre Ration auch als Grog. Der Ausdruck bezeichnet eine Mischung aus Rum und heißem Wasser.

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Südamerikanisches feeling

Tequila

Über Tequila

Tequila ist ein Agavenbrand aus Mexico. Es handelt sich um eine Form der Spirituose Mezcal. Der Alkoholgehalt eines Tequilas liegt zwischen 38 und 40 Volumenprozent. Allerdings kann er auch schon mal über die 50% hinaus gehen. Hauptsächlich stellt man sie in der Umgebung der Stadt Tequila her. Diese liegt im mexikanischen Bundesstaat Jalisco. Doch auch in vier weiteren Staaten gewinnt man die Spirituose aus den Herzen der blauen Agave. Vor der Ernte reift sie durchschnittlich acht bis neun Jahre. Einheimische nennen das Herz „Das Haus des Mondes“. In der Indianersprache ist die Übersetzung der Bezeichnung „Mezcal“.

Wie wird Tequila hergestellt?

Nach der Ernte gart das Innere der Agave, auch Piña genannt, für 24 bis 36 Stunden im Ofen. Die Temperatur beträgt zwischen 60 und 85° C. Anschließend folgen Kühlung und Zerkleinerung. Dadurch, dass man sie mit Wasser bestrahlt, löst man Saft und Zucker. Letzendlich folgt eine in der Regel zweifache, in manchen Fällen auch eine dreifache Destillation in Kupferbrennblasen oder modernen Stahltanks statt.

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The spirit of México!

Vodka

Über Vodka

Vodka ist eine farblose Spirituose, meist aus Getreide gebrannt. Der Name stammt aus dem Slawischen. Es handelt sich um eine Verkleinerungsform von woda für Wasser, sprich Wässerchen. Wodka zeichnet sich durch fast neutralen Geschmack aus. Ihm fehlen jegliche Fuselöle und neutrale Aromen. Daher kann man ihn nicht nur pur trinken oder als Zutat für Cocktails verwenden.

Die Geschichte und Herstellung des Vodka

Die erste dem Vodka ähnelnde Spirituose wurde im 14. Jahrhundert aus Getreide gebrannt. Es steht nicht fest, ob das in Russland oder in Polen passierte. Daher erheben beide Länder Anspruch darauf, die Erfinder zu sein. Ähnlich dem Bierbrauen stellt man zunächst die Maische her. Anschließend wird diese vergoren bis zu einem Gehalt von 6 bis 7 Volumenprozent. Danach folgt das Brennen in mehreren Durchläufen. Damit er geschmacksneutral bleibt, erfährt er zu guter letzt eine Filtrierung. Beispielsweise pumpt man die Flüssigkeit dazu durch Kohle. Vor allem Fuselöle werden dadurch entfernt.

hochprozentige „Wässerchen” – pur oder für Cocktails

Edelbrand

Über Edelbrände

Der Begriff Edelbrand stammt aus Österreich. Er bezeichnet Spirituosen, die aus vergorenen Flüssigkeiten bzw. Maischen destilliert werden. Der Alkohol entsteht einzig und allein aus der namensgebenden Frucht. Bei Obstedelbränden liegt die Trinkstärke mindestens bei 37,5% vol. Die Brenner verzichten auf Farbstoffe, Zucker und Aromen. Manche Edelbrände führen nutzen die Bezeichnung Bauernbrand. Die Verwendung ist nur erlaubt, wenn dies auch den Tatsachen entspricht. Daher kann man sicher sein, dass echte Bauern die Edelbrände auf einem echten Bauernhof erzeugen.

Aroma pur – nur aus der Frucht!

Auch unter Herabsetzung des Alkoholgehalts durch Wasser hergestellte Produkte nennt der Österreicher Edelbrand. Daher fasst der Oberbegriff man eine Reihe von Schnäpsen zusammen. Dazu gehören Geiste, Schnäpse und Obstbrände. Charakterisierend ist die Beibehaltung der ursprünglichen Aromen. Ein exzellenter Edelbrand beweist Langlebigkeit am Gaumen. Entsprechend des Mottos darf dieser mehrere Stunden andauern.

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Vollendete Spitzenbrände

Likör

Über Likör

Likör hebt sich von anderen Spirituosen durch seinen Zuckergehalt ab. Der beträgt im Minimum 100 Gramm pro Liter. Hingegen ist das Spektrum beim Alkoholgehalt breiter. Für gewöhnlich variiert er zwischen 15% und 40%. Grundlage der Likörentwicklung ist neben der Destillation die Mazeration. Diese Technik geht auf mittelalterliche Praktiken zur Arzneiherstellung zurück. Nach dieser legt man Pflanzen in alkoholische Flüssigkeit. Dadurch werden die Wirkstoffe übernommen.

Die Geschichte des Likörs

Im 14. Jahrhundert wurde die Kombination aus Alkohol, Süße und bestimmten Aromen interessant für die Oberschicht. Sie konnte sich als einzige den Genuss leisten. Denn Zucker war teuer und nicht jedem zugänglich. Mit dem Kolonialismus stand Zucker allen zur Verfügung. Daher enstanden zahlreiche Kreationen aus fast allen erdenklichen Früchten und Kräutern. Nicht alle Schöpfer von Likör nutzen heute noch die Mazerationstechnik. Moderne Liköre bestehen aus einer Mischung von Fruchtsirup, Aromen, Alkohol, Zucker und Wasser. Zum Färben der Flüssigkeit werden sowohl natürliche als auch künstliche Farbstoffe zugesetzt.

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Schnaps.de - Aperitif

Über Aperitifs

Eine vor dem Essen konsumierte Spirituose bezeichnet man als Aperitif. In der Schweiz ist auch die Bezeichnung Apéro üblich. Der Aperitif soll auf das Essen einstimmen. Außerdem dient er zur Unterhaltung der Gäste bei Wartezeiten. Zudem bezeichnet er auch eine Stehparty, bevor man sich zu Tisch begibt. Verschiedenste Spirituosen kommen in Frage. Auch Weine und Bier sind gern gesehen. Jede Region besitzt ihre eigenen Vorlieben. Die Südfranzosen trinken Pastis. Im Burgund bevorzugt man einen Kir. Berühmte Aperitifs sind Martini Dry, Aperol Spritz oder der Manhattan. Auch Campari Orange und Campari Soda gehören dazu. Zudem trinkt man Sherry und Hugo gern vor dem Essen.

In der Regel handelt es um herbe bzw. bittere Getränke. Sie sind selten süß. Auf fetthaltige Bestandteile, die satt machen, wird verzichtet. Damit erfüllen sie ihre Aufgabe, den Appetit anzuregen. Für gewöhnlich orientiert sich der Aperitif an der anschließend servierten Speise oder dem servierten Wein. Deshalb gilt: Kein süß schmeckender Aperitif zum herben Wein. Ebenso ist die Kombination aus einem Getränk auf Eis und einem heißen Eintopf undenkbar.

Aperitifs machen Lust auf mehr

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