Bestens Gin-formiert

Das Scheinwerferlicht geht an, spannende Musik ertönt und ein nervöses Kribbeln wandert durch deinen Körper. Dann herrscht angespannte Stille um dich herum, tausende Augen sind nur auf dich gerichtet. Du sitzt gerade in einem TV-Studio bei „Wer wird Millionär“ und hast es bis zur letzten Frage geschafft. Nur noch eine richtige Antwort und du gewinnst den Jackpot! Dann kommt sie auch schon, die finale Frage:

„Wer war Franciscus Sylvius?”

Wer wird Millionär?

Deine Hände beginnen unmerklich zu Zittern, ein Schweißtropfen rutscht dir in Zeitlupe über die Wange und dein Herz schlägt doppelt so schnell wie zuvor. Doch es ist keine Angst, die du spürst, sondern Vorfreude. Du weißt nämlich ganz genau, wer Franciscus Sylvius war. Im entscheidenden Augenblick wirst du diese Frage mit Leichtigkeit beantworten können, weil du jetzt, genau in diesem Moment, genau hier, die richtige Antwort findest. Du liest weiter, weil du dich fragst, wer denn jetzt dieser Franciscus Sylvius gewesen ist. Doch dass er ein hessisch-niederländischer Arzt der klinischen Chemie war, wird dich sicher überraschen. Damit hast du bestimmt nicht gerechnet, als du dir einen Artikel über Gin durchlesen wolltest.

Was hat ein Arzt aus dem 17. Jahrhundert also mit Gin zu tun?

Franciscus Sylvius interessierte sich sehr für alle möglichen Körperflüssigkeiten. Nicht nur das Blut war für ihn ein spannendes Thema, sondern auch die Galle und dem Pankreassaft. Sylvius war einer der ersten Mediziner, die der Bedeutung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) nachgegangen sind. Heute wissen wir viel mehr über dieses damals noch so unbekannte Organ.

Wir kennen seine Wirkmechanismen zum Beispiel in Bezug auf Diabetes und unseren Zuckerhaushalt. Aber nicht nur zur Insulinproduktion ist die Bauchspeicheldrüse wichtig, denn sie produziert dazu auch viele entscheidende Verdauungsenzyme. Zusammen mit der Galle wird der Pankreassaft nämlich in den Darm entleert, wenn wir gegessen haben. Franciscus Sylvius erkannte jedoch, dass bestimmte Nahrungsmittel besonders gut unsere Bauchspeicheldrüse stimulierten – ganz vorne dabei die Wacholderbeeren. Aber auch Alkohol regt unser Verdauungssystem an und somit kombinierte Sylvius den Alkohol mit Kräutern und den Wacholderbeeren zu einer neuen „Medizin“.

Gin - anfängliche Medizin

Seine Medizin nannte er „Genever“ und behandelte damit zum Beispiel Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühle, Blähungen oder Bauchkrämpfe. Aber auch bei Sodbrennen half der Genever, denn der stimulierte Pankreassaft ist in der Lage die überschüssige, saure Magensäure zu neutralisieren. Doch wie wir Menschen eben sind, verwenden wir Alkohol seit Anbeginn der Zeit nicht nur als Medizin, sondern auch als Genussmittel

Gin - anfängliche Medizin

New York, 20er Jahre: Hier galt die Kombination aus Gin und Tomatensaft als Anti-Hangover-Getränk!



Eine heilende Pflanze

Der Wacholder (lat.:Juniperus) kommt hauptsächlich auf der Nordhalbkugel vor, gehört zu den Zypressen und ist ein immergrüner Strauch mit nadelförmigen Blättern. Die Wacholderbeeren sind genaugenommen eigentlich runde, beerenförmige Zapfen.

Erst nach zwei Jahren Reifung nehmen die Wacholderbeeren ihre typische blau-lila Färbung an. Es handelt sich um eine sehr resistente Pflanzenart. Der Wacholder schafft es lange Zeit ohne Wasser auszukommen, kann bei sehr hohen und auch bei Minus-Temperaturen wachsen.

In Deutschland kommt hauptsächlich der Heide-Wacholder und der Sadebaum vor, wobei ersterer am häufigsten verbreitet ist und einige Wacholderarten, wie der Zedern-Wacholder gehören sogar zu besonders geschützten Pflanzen.

Wacholderbeeren

Dass der Wacholder eine sinnvolle Verwendung in der Medizin finden kann, hat jedoch nicht erst Franciscus Sylvius im 17. Jahrhundert entdeckt – das war schon mehr als 3000 Jahre zuvor bekannt. Schon seit sehr langer Zeit wurde der Wacholder in der Therapie für Magen-und Darmbeschwerden, aber auch zur Behandlung von Rheuma oder Gicht angewendet. Auch heute noch findet der Wacholder einen Platz in der modernen Medizin:

Zwar nicht mehr als Arzneimittel für Magen-und Darmbeschwerden, dafür aber als Diuretikum zur Behandlung von Bluthochdruck. Neben der medizinischen Nutzung werden Wacholderbeeren heute auch als Bodenbelag, als Brotaufstrich, als Öl, als Räucherstäbchen und für vieles weitere verwendet.

Latwerge ist ein Brotaufstrich der aus Pflaumen, Zwetschgen oder auch aus Wacholderbeeren gemacht wird! Andiz Pekmezi ist ein Wacholdersirup hergestellt aus den Zapfen des Wacholders!

Doch nicht alle Wacholder sind gleich. Die Beeren fast aller Wacholderarten sind giftig, sie können beim Verzehr zu Organschäden und Herzversagen führen. Auch die Sträucher enthalten ätherische Öle, welche reizende und allergische Reaktionen hervorrufen können.

Eine Ausnahme bildet jedoch der Juniperus communis.

Der sogenannte Gemeine Wacholder oder auch Heide-Wacholder ist eine Unterart des Wacholders.

Zwar ist der Verzehr der Beeren des Juniperus communis nicht lebensbedrohlich, aber immer noch in geringem Maße giftig, so dass die Beeren nur als Gewürze oder Aromastoffe verwendet werden sollten.

Sauerkraut

Wusstest du zum Beispiel, dass Wacholderbeeren zur Herstellung von Sauerkraut verwendet werden?

Besonders in Europa sind die Beeren ein beliebtes Gewürz in Gerichten mit Wildfleisch und in verschiedensten Schnapsformen. In Skandinavien werden die Zapfen und Beeren des gemeinen Wacholders darüber hinaus auch zur Aromatisierung von Bier eingesetzt.

In Österreich wird der gemeine Wacholder auch „Kranewitt“ = Kranichholz genannt, weshalb der Wacholderschnaps dort auch „Kranewitter“ heißt!


Gin – von der Medizin zum Cocktail

Kommen wir so nun zurück zu Franciscus Sylvius und seinem Genever. Der Genever stellt eine Art Vorfahre des Gins dar. Der aus Roggen- oder Gerstenmalz gewonnene Schnaps besitzt einen Alkoholgehalt von mindestens 35%. Sein Name leitet sich von „genévrier“ ab, dem französischen Begriff für Wacholderbeeren, die hauptverantwortlich für sein Aroma sind.

Damals im, 17. Jahrhundert, waren die Destillationsverfahren noch nicht besonders ausgereift. Deshalb fanden sich in den Bieren und Spirituosen der damaligen Zeit noch ein sehr hoher Anteil der Fuselöle, die das Aroma des Getränkes verunstalteten.

Mit den Wacholderbeeren und auch diversen anderen Gewürzen, wie Koriander, Kardamom, Kümmel, Angelika oder Anis, konnte der unschöne Geschmack der Fuselöle überdeckt werden.

Cocktails im 17. Jahrhundert?

Der ursprünglich nur für die medizinische Behandlung entwickelte Genever wurde besonders in England zweckentfremdet.

Im dreißigjährigen Krieg waren besonders viele Briten in den Niederlanden stationiert.

Der bewundernswerte, niederländische Mut in der Schlacht ging auf den Genever zurück, den die Soldaten immer tranken. Somit entstand ein neuer Name für den Genever: „Dutch Courage“.

Doch die Briten kehrten mit einer Idee zurück in die Heimat, veränderten den niederländischen Genever bei sich Zuhause und somit entstand die weltbekannte Spirituose Gin.

Die Engländer verwendeten den Gin damals, zusammen mit Tonic, als ein Arzneimittel gegen Malaria – Gegen Malaria hilft der Cocktail natürlich nicht, aber wegen seines einzigartigen Geruch ist er ein sehr guter Mückenschutz!

Gin gegen Malaria?

Gin – ab dem 18. Jahrhundert

England im 18. Jahrhundert

Ab dem Zeitpunkt der Entwicklung des Gins, entwickelten sich beide Spirituosen unabhängig voneinander weiter. Während der Genever aus Roggen- oder Gerstenmalz gewonnen wird, basiert der Gin auf einer neutraleren Basisspirituose wie Agraralkohol. Ein Agraralkohol ist der Definition nach ein „Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs“, was so viel bedeutet wie:

Hergestellt aus Melasse, Zuckerrohr, Zuckerrübe, manchmal aber auch aus Getreide, Kartoffeln oder Obst.

Ein Roggenfeld

Als 1694 in England die Biersteuer erhöht würde, entstand eine richtige Krise. Besonders in den sozialen Unterschichten verbreitete sich, gegen Ende des 18.Jahrhunderts, der hochprozentige Gin wie ein Lauffeuer, da es nur wenig Alkohol brauchte, um den gewünschten Rauscheffekt zu erreichen. Es entstand eine regelreichte Gin-Epidemie, in der sich der Verzehr von Gin auf das Zehnfache steigerte.

Doch nicht nur die Erwachsenen tranken Unmengen an Gin – die Kindersterblichkeit lag bei 75%!

London im 18. Jahrhundert

Bald schon musste die Regierung eingreifen, weil die durch den Gin verursachte Bevölkerungssterblichkeit höher war als die Geburtenrate. Qualitätskontrollen und Steuererhöhungen dämpften den drastischen Gin Konsum, doch die Ära des Gins war noch lange nicht vorbei.

So wie die Qualität des Gins stieg, so stieg auch sein Ansehen in den höheren sozialen Kreisen und der Gin wurde zu einem beliebten Gesellschaftsgetränk.

Destillationskessel in einem Lager

Am 9.4 findet der Internationale Gin und Tonic Tag statt!

Leute im Pub


Und am Ende ergibt alles einen Gin

Die Herstellung des Gins umfasst grob drei Phasen. Beginnt wird mit der Mazeration. Die Mazeration umfasst ein Herauslösen oder auch Einweichen von bestimmten Aromen in Alkohol. Beim Gin werden nicht nur die Wacholderbeeren, sondern auch sämtliche andere Gewürze und natürliche Zutaten, die sogenannten „Botanicals“, im Alkohol eingelegt.

„Botanicals“ ist also ein Überbegriff für alle möglichen Pflanzen, Kräuter, Blätter, Samen und Beeren aber auch ganze Früchte und Wurzeln zählen dazu. Der verwendete natürliche Agraraalkohol ist zu Beginn der Prozedur dem Vodka meist recht ähnlich, doch ändert sich sehr schnell durch die verwendeten „Botanicals“.

Gerade die unterschiedlichen „Botanicals“ machen den Gin so geschmacklich vielseitig und individuell. Jeder Gin-Destillateur kann durch die Verwendung seiner Botanicals seinen ganz eigenen, einzigartigen Gin kreieren, denn gerade beim Gin ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

So ist es verständlich, dass viele Gin-Produzenten sehr experimentierfreudig werden und ihrem Gin nicht nur Pflanzen und Gewürze zusetzen, sondern sogar Speck, Algen oder gekochten Hummer als Aromastoffe verwenden. Nur eine einzige Regel muss jedoch immer eingehalten werden – Wacholderbeeren sind eben Pflicht!

Botanicals für Gin
Wacholderbeeren

Wir beginnen also mit einem fast 96% Agraraalkohol aus landwirtschaftlichen Rohstoffen und legen unsere ausgewählten „Botanicals“ meist zwei Tage darin ein. Die natürlichen Aromen und ätherischen Öle der Zutaten lösen sich heraus und werden an den Alkohol abgegeben. Oftmals werden sogar die natürlichen Farbstoffe zusätzlich an den Alkohol übergegeben und am Ende kann ein Gin entstehen, der zum Beispiel eine leichte pink Färbung besitzt. Daraufhin folgt die Destillation und der Alkohol wird bis zum Siedepunkt erhitzt.

Der heiße Dampf des Alkohols steigt auf, sammelt sich in einer kupfernen Brennblase und wird anschließend wieder abgekühlt. So ist es möglich, durch die Kontrolle verschiedener Temperaturen, die „schlechten“ Teile des Alkohols, wie die Fuselöle, abzutrennen. Doch Destillieren ist nicht gleich Destillieren: Jeder Hersteller hat seine eigene Idee der Destillation und so kann der Gin entweder einmal oder auch mehrmals, mit allen „Botanicals einzeln oder auch gemeinsam gebrannt werden.

Fun Fact: Da Gin sehr wenige Histamine beinhaltet – viel weniger als diverse andere Spirituosen – kann er auch von Allergikern meist problemlos getrunken werden! Doch bevor du es austestest, bitte frag deinen Hausarzt um Rat!

Während der Destillation bietet sich außerdem noch eine Alternative zur Mazeration an: Ähnlich wie bei einem Tee gibt es auch bei den „Botanicals“ die Möglichkeit, die natürlichen Zutaten in eine Art Teebeutel oder Sieb einzufüllen. Dann werden die Pflanzen und Gewürze nicht in den Alkohol getränkt, sondern nur vom aufsteigenden Alkoholdampf während der Destillation durchzogen.

Der letzte Schritt ist das Herabsetzen des Gins auf den gewünschten Alkoholgehalt mit reinem Wasser. Je nach Gin Hersteller besitzt der Gin am Ende einen Alkoholgehalt von 40% vol. bis 50% vol. – laut EU-Verordnung aber immer mindestens 37% vol.! Auch die anschließende Lagerung, in Glasballons oder Stahltanks, ist ganz dem Hersteller überlassen. Diese kann von Wochen bis hin zu Monaten dauern!


Alle Guten Dinge sind Dry

Der klassische Dry-Gin – eine der beliebtesten Gin-Sorten überhaupt – ist ein trockener Gin mit einem starken typischen Wacholderaroma.

Doch nicht nur Wacholderbeeren sind in der Produktion des Dry-Gins zugelassen, sondern auch viele verschiedene andere Pflanzen, Früchte und Gewürze. Besonders gerne fügen manche Hersteller zum Beispiel Zitronen- oder Orangenaromen ihrem Dry Gin hinzu.

Beim Dry-Gin dürfen die „Botanicals“ zu jeder Zeit im Herstellungsprozess zugegeben werden, doch Zuckerzusätze sind hingegen verboten.

Gin Tonic

Genau genommen darf das fertige Produkt auch nicht mehr als 0,1 g Zucker pro Liter Gin beinhalten. Bei der neueren, modernen Variante, dem sogenannten „New Western Gin“ weicht der Gin etwas stärker von den typischen Wacholderaroma ab.

Der London Dry Gin ist die nächste prominente Sorte unter den Gins. Dabei kommt der London Dry Gin gar nicht aus London – so wie es der Name vermuten lässt- sondern darf überall hergestellt werden. Sein Name hat lediglich einen historischen Ursprung, kann aber schnell in die Irre führen!

Der London Dry Gin darf – ebenfalls wie der Dry Gin – nur aus Agraralkohol hergestellt werden und keine Zuckerzusätze enthalten. Doch hier sind die Richtlinien noch strenger: Der London Dry Gin darf höchstens 5g Methanol pro hl r. A. aufweisen und er darf nicht gefärbt sein.

Des Weiteren darf der London Dry Gin auch nur pflanzliche Zusätze und Aromen beinhalten und die „Botanicals“ dürfen nur zu Beginn des Herstellungsprozesses hinzugefügt werden!

Um den Dry Gin und den London Dry Gin noch einmal besser auseinander zu halten, hilft dir vielleicht diese kleine Tabelle:

Dry GinLondon Dry Gin
BotanicalsZu jederzeit, starke WacholdernoteNur vor der Destillation, starke Wacholdernote
Naturidentische Farbstoffe
und Aromen
ErlaubtVerboten
Destillation2-fach2-fach
Mindestalkoholgehalt37,5% vol.37,5% vol.
ZuckerzusätzeVerbotenVerboten
BasisalkoholLandwirtschaftlichen UrsprungsLandwirtschaftlichen Ursprungs

Beliebte London Dry Gin’s


Geschüttelt, nicht gerührt!

Die Beliebtheit des Gins nahm mit James Bond und seinem heißgeliebten Martini – geschüttelt, nicht gerührt – rasch zu! Doch sollte Gin geschüttelt werden? Experten sagen, dass das Schütteln den Gin leicht eintrüben kann und würden deshalb den Kinohelden widersprechen!


Weitere Gin Sorten

Destillierter Gin

Der destillierte Gin entsteht ebenfalls aus einem Ethlyalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs und beinhaltet immer Wacholder. Hier müssen die „Botanicals“ – auch der Wacholder – vor der Destillation hinzugegeben werden. Während der Mazeration werden die „Botanicals“ also in einem mindestens 96% vol. eingelegt werden. Dann werden Destillat und Ethylalkogol der gleichen Zusammensetzung, Reinheit und Alkoholgehalt kombiniert. Andere Regeln wie beim London Dry Gin gibt es hingegen nicht. Der fertige Gin muss auch hier einen Mindestalkoholgehalt von 37,5% vol. aufweisen! Wenn ein destillierter Gin nicht mehr als 0,1 g Zucker pro Liter Gin enthält, darf er zusätzlich auch die Bezeichnung „Dry“ tragen!

Sloe Gin

Eine süße Likör-Variante des Gins. Der rötliche, fruchtig, süße Likör besitzt als wichtigste Zutat die Schlehen -Für alle die nicht wissen, was damit gemeint ist: Schlehen sind kernhaltige Beeren des Schwarzdorns und werden auch Sauerpflaumen genannt. Der Alkoholgehalt des Sloe Gins ist deutlich niedriger als bei den anderen Gin-sorten und beträgt nur rund 30% vol.!

Reserve Gin

Der Reserve Gin entsteht durch Weiterverarbeitung eines klassischen Dry Gins oder London Dry Gins. Nach der Destillation wird hier der Gin nicht in Stahltanks, sondern in Holzfässern gelagert, die zuvor der Lagerung von Whiskey verwendet wurden. So geht ein Teil des Aromas aus den Holzfässern, ein wenig von der klassischen Whiskey-Note und die typische Gold-gelbe Farbe an den Gin über!

Old Tom Gin

Diese Gin-Sorte ist eher eine gesüßte Variante des Gins und kann wie der Genever als historischer Vorgänger verstanden werden. Als die Destillationsverfahren noch nicht so gut waren, konnten schlechte Aromen und brennender Alkohol mit Zucker abgemildert werden!



Compound Gin

Hier werden die „Botanicals“ nicht vor oder während der Destillation hinzugefügt, sondern lediglich in den Alkohol eingeweicht. Somit stellt der Compound Gin, mit seiner recht einfachen Herstellung, eine gute Gin-Sorte, für alle die einmal zuhause selbst Gin herstellen wollen!

Genever

Der Gin-Vorfahre aus den Niederlanden. Als Basis dient dem Genever eine Getreide-Maische und auch hier ist es erlaubt verschiedene Pflanzen und Aromen bei der Herstellung zu verwenden!

New Western Dry Gin

Bei dieser Gin-Sorte werden neue und einzigartige Aromen verwendet, dabei tritt die typische Wacholder-Note deutlich in den Hintergrund!

Cream Gin

In diesen ungewöhnlichen Gin sorgen neben Sahne und Zucker auch Vanillearomen für ein ganz cremiges und süßes Geschmackserlebnis!

Cocktailbar
Cocktailbar

Cocktails mit Gin